Bildung: Keine neuen Zurufe aus Wien

Überflüssig sind für ÖVP-Klubobmann Roland Frühstück die Ratschläge der Grünen Bundessprecherin Eva Glawischnig in Sachen Forschungsprojekt „Schule der 10- bis 14-Jährigen“: „Wir brauchen bei diesem Thema keine oberlehrerhaften Empfehlungen von Seiten der grünen Klubobfrau. Wir sind durchaus in der Lage hier unseren eigenen Weg zu gehen und wir wollen für diesen Weg bewusst ein solides Fundament. Deshalb macht es Sinn, einen breiten, wissenschaftlich begleiteten Prozess – unter Einbeziehung aller wesentlichen Systempartner – durchzuführen, der die notwendige Basis für eine so weitreichende Entscheidung  liefert“.

Mehr regionale Spielräume
Klubobmann Frühstück plädiert insgesamt in der Bildungspolitik für mehr regionale Spielräume: „Dieses Thema wollen wir auf allen Ebenen, ohne parteipolitische Scheuklappen, im Zuge des Forschungsprojekts verstärkt diskutieren. Hier können auch die Grünen ein konstruktiver Partner sein. Der jüngste Antrag von Bildungssprecher Harald Walser im Nationalrat ist allerdings keine Hilfe auf dem Weg zu einem neuen Miteinander von Bund und Ländern in Sachen Bildungspolitik“, kritisiert Frühstück den offensichtlichen Aktionismus der Grünen in diesem Zukunftsthema.

Quelle: ÖVP Vorarlberg