500 Feuerwehrleute wählten ihre Funktionäre

Beim Verbandstag der Feuerwehren im Kulturhaus am Bach in Götzis standen unter anderem die Neuwahlen der Funktionäre auf der Tagesordnung.

Alle 5 Jahre werden der Verbandsvorsitzende-Stellvertreter, der Vertreter der Betriebsfeuerwehren und die Vertreter der 4 Bezirke, von den Delegierten gewählt. Bis auf die Funktion des Bezirksvertreters des Bezirkes Bludenz wurden alle bisherigen Amtsinhaber mehrheitlich wieder gewählt.

Im Bezirk Bludenz wurde Florian Beiser in die Funktion des Bezirksvertreters neu gewählt, da der bisherige Amtsinhaber Günther Großsteiner nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung stand.

Als Dank und Anerkennung für seine 10 jährige Tätigkeit als Bezirksvertreter des Bezirkes Bludenz wurde Günther Großsteiner mit dem Verdienstkreuz in Gold ausgezeichnet und zum Ehrenmitglied des Landesfeuerwehrverbandes ernannt.

Die gewählten Funktionäre:
Andreas Hosp, Verbandsvorsitzender-Stellvertreter
Jürgen Grubmüller, Vertreter der Betriebsfeuerwehren
Florian Beiser, Bezirksvertreter Bludenz
Bertram Leitner, Bezirksvertreter Bregenz
Wolfgang Fetz, Bezirksvertreter Dornbirn
Wolfgang Huber, Bezirksvertreter Feldkirch

Blitzlicht 2014 – mit dieser Aktion werden jedes Jahr Feuerwehrvorbilder in den Mittelpunkt gestellt. In diesem Jahr ist Sara Schmid von der Feuerwehr Zwischenwasser das „Blitzlicht“.

Als erste Feuerwehrjugend-Dame konnte Sara das Wissenstestabzeichen in Gold erringen – „eine Feuerwehrfrau der Zukunft“

Nicht nur mit dem Blitzlicht und den  Neuwahlen erfolgte ein Aufbruch in die Zukunft.

Mit dem Projekt „Generationen für die Feuerwehr – 60Plus“ wurde ein ganz wichtiges Signal für eine nachhaltige Personalentwicklung bei den freiwilligen Feuerwehren gesetzt. „Die demografische Entwicklung zeigt uns auf, dass wir alle Möglichkeiten ausschöpfen müssen, um auch in Zukunft über eine ausreichende personelle Mitgliederanzahl verfügen zu können“ betonte Landesfeuerwehrinspektor Hubert Vetter.

Mit diesem Projekt möchte der Landesfeuerwehrverband in den kommenden Jahren entsprechende Impulse setzen um gemeinsam mit den Feuerwehren die älteren und erfahrenen Feuerwehrmitglieder möglichst lange in den aktiven Dienst einbinden zu können.

Ein Videoclip, eine kleine Broschüre sowie die Einladung bereits bestehende Beispiele für die Einbindung erfahrener Feuerwehrmitglieder in den aktiven Dienst im Rahmen eines Wettbewerbes anzumelden sind die ersten Schritte auf diesem doch vermutlich längeren Weg einer nachhaltigen Personalentwicklung bei den freiwilligen Feuerwehren.

Der zahlreiche Besuch, die Kapazität des Kulturhauses am Bach wurde zu 100% ausgeschöpft, zeigt auf dass der Landesfeuerwehrverband bei dem jährlichen Treffen immer wieder interessante und wichtige Themen zur Diskussion stellen kann. In diesem Jahr mit dem Thema „Generationen für die Feuerwehr – 60Plus“ wurde ganz sicher der „Nagel auf den Kopf“ getroffen.