FPÖ-Darmann: Grüne tragen ihren internen Machtkampf bis in die Kelag!

Klagenfurt (OTS) – Kritik übt der Kärntner FPÖ-Obmann Landesrat Mag. Gernot Darmann am Umstand, dass die rot-grün-schwarze Regierungskoalition fünf Monate vor der Landtagswahl Nationalratsabgeordneten Mag. Bruno Rossmann zwangsweise aus dem Aufsichtsrat der Kärntner Energieholding Beteiligungs GmbH (KEH) und in weiterer Folge auch aus dem Aufsichtsrat der Kelag entfernen will. Ein entsprechender Regierungsbeschluss steht am Dienstag an. „Wenn man den Grünen nur ein bisschen Einfluss gibt, vergessen sie all ihre Grundsätze und benehmen sich wie Rot und Schwarz. Es zeigt sich wieder einmal, dass es dieser grünen Truppe in Kärnten, wenn sie etwas bewegen, nur um Postenbewegungen geht“, so Darmann. Die Kärntner Grünen würden nicht davor zurückschrecken, ihre internen Querelen bis in den Führungszirkel der Kelag hineinzutragen. „Vor vier Jahren wurde Bruno Rossmann auf Vorschlag der Grünen zum Aufsichtsrat der Kärntner Energieholding und der Kelag bestellt. Damals hat vor allem Grün-Landesrat Rolf Holub den Sachverstand des Ökonomen Rossmann gelobt. Doch seit Rossmann zur neuen grünen Splitterpartei von Peter Pilz gewechselt ist, zählt die fachliche Qualifikation plötzlich nichts mehr. Holub will sich nun an Rossmann für dessen Parteiwechsel rächen und daher mit allen Mitteln aus dem Aufsichtsrat der Kärntner Energieholding und der Kelag entfernen“, teilt der FPÖ-Obmann mit. SPÖ-Finanzreferentin Gabriele Schaunig-Kandut lasse sich bereitwillig vor den Karren der Grünen Machtkämpfe spannen. „Sie bringt einen RS-Akt ein, mit dem sie die Zustimmung zur zwangsweisen Ablöse des Aufsichtsrates Rossmann begehrt. Ersetzt werden soll Rossmann durch Holub-Büromitarbeiter Stefan Merkač. Es wäre ein trauriges Schauspiel, wenn die rot-grün-schwarze Koalition diesen politischen Gewaltakt mit ihrer Mehrheit umsetzt“, so Darmann. Es wäre in Beweis dafür, dass Schaunig und Holub die Aufsicht des größten Kärntner Energieunternehmens als Spielweise für politische Ränkespiele betrachten. „Wo bleibt hier ihre Verantwortung für eines der größten Unternehmen des Landes?“ Der Wechsel sei auch deshalb zu hinterfragen, weil nach der Landtagswahl Anfang März und dann geänderten Mehrheitsverhältnissen ohnehin eine Neubesetzung der Aufsichtsräte ansteht. „In ihrer Angst, dass sie nach dem März 2018 nichts mehr zu reden haben, wollen die Grünen noch für ein paar Monate einem Parteisoldaten ein einflussreiches Amt zuschieben“, kritisiert Darmann. (Schluss)

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